fotografie © by juergen bohn

fotografie oder photographie (aus griechisch φως, phos, im genitiv: φωτός, photos, „licht (der himmelskörper)“, „helligkeit“ und γράφειν, graphein, „zeichnen“, „ritzen“, „malen“, „schreiben“) bezeichnet

zur fotografie bin ich durch meinen patenonkel gekommen. er wohnte in hamburg und war nur einmal im jahr auf dem hunsrück zu besuch. bei seinen besuchen war das fotografieren immer ein wichtiger punkt, einmal, weil er auch hier fotografierte, und zum zweiten brachte er immer dias von seinen reisen mit die er uns dann zeigte, darunter herrliche naturaufnahmen aus den bergen und aus norwegen. das hat mich als kleiner junge schon fasziniert, und so bekam ich mit 13 jahren, seine voigländer bessamatik mit drei objektiven geschenkt.

nun befiel mich ein virus, der bis heute noch großen einfluß auf mich hat. meine ersten motive waren natürlich auch landschaftsaufnahmen, das dorfgeschehen hier bei uns, sowie auf meinen ersten reisen alleine, ob mit rucksack oder später mit dem auto.

während meiner bundeswehrzeit in der artillerieschule in idar-oberstein habe ich dann erste erfahrungen im schwarz weiß fotolabor gesammelt, dies war ein ebenso faszinierendes arbeiten, wie das fotografieren selbst.

damals habe ich beschlossen, das ich nach meinem studium auf jeden fall ein eigenes labor haben muß. gesagt getan, 1992 war es dann soweit und ich verbrachte tage und nächte im labor, und wurde ein richtiges kellerkind.

1996 war ich in essen zu einem workshop von einer damaligen aktuellen fotozeitschrift in zusammenarbeit mit minolta. hier habe ich erste erfahrungen im bereich menschenfotografie portrait und aktfotografie gesammelt. es sollte sich herausstellen, das mir dieser bereich der fotografie sehr liegt, und ich es schaffe, fotos von menschen zu machen, zu denen die fotografierten selbst sagen, ja, das bin ich!

in der zwischenzeit hatte sich meine fotoausrüstung natürlich auch geändert, ich bin (wie mein onkel) auf das minolta system umgestiegen, mit diversen objektiven und kameragehäusen. durch das eigene labor und zur qualitätssteigerung kam dann auch noch eine 6x6 zweiäugige yashica mat124 dazu, sowie eine hasselblad 500 mit 80mm objektiv.

so mitte der neunziger jahre ist das hobby etwas eingeschlafen. durch berufliche einspannung und dem damit verbundenen zeitmangel, sowie fehlender muse.

erst mit dem kauf meiner ersten digitalkamera im jahre 2001 ! eine nikon für sagenhafte 2500 dm bekam das fotografieren wieder einen höheren stellenwert. leider entsprach die qualität nicht meinen ansprüchen, so daß ich doch wieder auf filmmaterial umgestiegen bin.

im jahre 2006 mit dem erwerb einer canon eos30d, war die digitale fotografie für mich das neue werkzeug! mit der canon habe ich viele gute aufnahmen gemacht, aber als ich dann im jahre 2012 bildergebnisse der fuji xpro1 zu sehen bekam, war mir schnell klar, solch eine kamera will ich haben.

also die gesamte ausrüstung von canon verkauft, und die fuji gekauft!

eine entscheidung die sich als goldrichtig herausstellen sollte.

diese kamera ist für mich und meine art der fotografie, das zur zeit beste system, und ich denke, das wird auch noch eine weile so bleiben.    

                                                                                    Fuji_X-Pro1-0006

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